Bitterstoffe+Mineralsalze drosseln den Appetit u.Heißhunger

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Bitterstoffe+Mineralsalze drosseln den Appetit u.Heißhunger

von Brigitte Rondholz am So 7. Jun 2009, 14:00

Beste Grüße und gute Wünsche - Eure Brigitte :D





Brigittes Urkost-BLOG
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Brigitte Rondholz
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Re: Bitterstoffe+Mineralsalze drosseln den Appetit u.Heißhunger

von giersch am Di 9. Jun 2009, 21:52

Liebe Brigitte,
Deinen wunderbaren Artikel über unsere geliebten Wildpflanzen möchte ich mit einem Hinweis unterstützen, der nun auch die Ungläubigen am Schlafittchen packt, nämlich an ihrer Krebsangst.

Einem englischen Forscherteam ist jetzt ein echter Durchbruch gelungen in der Krebstherapie und -vorbeugung. Bisher war das Problem, dass man nur Stoffe kannte, die nicht nur die Krebszelle schädigen, sondern gesunde Zellen gleichermaßen. Nun haben die Forscher natürliche Substanzen entdeckt, die von einem Enzym (Werkzeugstoff) mit der Bezeichnung CYP1B1, das nur in Krebszellen vorkommt, "scharfgemacht" werden und anschließend zum Absterben der Krebszelle führen! Diesen neu entdeckten Natursubstanzen hat man den Namen "Salvestrole" gegeben.
]

Natürlich gibt es die dann gleich wieder in Kapseln zu kaufen usw., aber ich finde es genial wie die Natur hier wieder für unser Bestes sorgt.

Die Salvestrole gehören zu den Phytoalexinen, Verbindungen, die eine Pflanze bildet, um sich vor Stressfaktoren wie Schimmelpilzen, Viren, Bakterien, UV-Licht und Insekten zu schützen. Beim Menschen wirken Salvestrole krebshemmend: Tumorzellen sterben ab, während gesunde Zellen unbehelligt bleiben. Salvestrole sind bitter und treten in relevanten Mengen nur in biologisch angebautem Gemüse, Früchten und Gewürzkräutern auf. Personen, die Bio-Produkte verwenden, sind gegen verschiedene Krebsformen wahrscheinlich besser geschützt als Personen, die sich für die konventionellen Produkte entscheiden
.
Potter und Burke fragten sich, ob vielleicht auch in der Nahrung ähnliche Verbindungen vorkommen, die von CYP1B1 zu zytotoxischen Stoffen aktiviert werden. Denn schätzungsweise entstehen im Körper täglich 1000 Krebszellen. Zumeist werden sie schnell und effizient abgebaut und führen nicht zur Tumorbildung. Die Frage, weshalb Menschen Krebs bekommen, sollte also besser umgekehrt gestellt werden: Weshalb bekommen Menschen keinen Krebs? Vielleicht repräsentiert das CYP1B1-Enzym einen im Verlauf der Evolution entstandenen Selbstzerstörungsmechanismus in Krebszellen (CYP-Enzyme sind so alt wie die Menschheit), um Zellen, die aus dem Ruder gelaufen sind, selektiv aus dem Weg räumen zu können. Wenn dies zutrifft, ist es eine logische Annahme, dass das CYP1B1-Enzym Bestandteile aus der Nahrung verwendet, um die Tumorzelle zur Apoptose zu zwingen und sie so ihrer Gefährlichkeit zu berauben. Dies kann eine der Möglichkeiten sein, wie Nahrungsmittel vor Krebs schützen.

Die oft bitter oder scharf schmeckenden Salvestrole gehören in jedem Fall zu den Phytoalexinen, Stoffen also, die von Pflanzen zum Schutz vor Schimmelpilzen, Bakterien, Viren, Insekten und UV-Licht produziert werden.[13] Diese Phytoalexine, die das Abwehrsystem der Pflanze darstellen, sind vornehmlich in den Schalen von Früchten, in Samen, Blättern und den äußeren Bereichen der Wurzeln zu finden: den Teilen der Pflanze, die mit dem Stressor in Berührung kommen. Je nachdem, ob eine Pflanze mit dem Stressor in Berührung kommt, enthält sie eine kleine (basale) oder größere Menge Phytoalexine. Salvestrole unterscheiden sich untereinander hinsichtlich ihrer biologischen Aktivität, biologischen Verfügbarkeit, Halbwertszeit und Wasser- bzw. Fettlöslichkeit. Sie sind natürlichen Ursprungs, für gesunde Zellen nicht toxisch und kommen in Nahrungsmitteln vor, die zur Krebsvorbeugung beitragen. Viele traditionelle Heilkräuter haben einen hohen Gehalt an Salvestrolen.

Professor Potter und seine Kollegen gelangten während ihrer Suche nach Salvestrolen zu einer interessanten Entdeckung: Der Gehalt schützender Salvestrole in frischem Gemüse, Obst und Gewürzkräutern und verarbeiteten Lebensmitteln variiert enorm. Pflanzenschutzmittel wie z.B. Fungizide haben den Salvestrolgehalt in den konventionell angebauten Gemüse- und Obstsorten drastisch gesenkt. Dies ist nicht verwunderlich, denn für die Pflanze besteht jetzt keine Notwendigkeit mehr, Phytoalexine zu bilden. Die gespritzten Lebensmittel enthalten wegen verbliebener Reste von Pflanzenschutzmitteln dagegen sogar krebserregend Stoffe. Daneben haben Pflanzenselektion und Pflanzenveredelung in den letzten fünfzig Jahren dazu geführt, dass Pflanzensorten, die von Natur aus reich an bitteren Salvestrolen sind (und daher mit weniger Pflanzenschutzmitteln gut auskommen) nicht mehr so oft angebaut werden. Die Menschen lieben den bitteren Geschmack nicht besonders und essen z.B. lieber süßlich schmeckenden Rosenkohl als Rosenkohl mit etwas bitterem Geschmack. Die Menschen bevorzugen ebenso Obst- und Gemüsesorten mit einheitlicher Größe, Farbe und Form gegenüber älteren Sorten und weniger ansehnlichen Exemplaren, die mehr Salvestrole enthalten.

Die Nahrungsmittelhersteller entfernen Salvestrole wegen des Geschmacks, der Farbe und der "Reinheit" aus Nahrungsmitteln wie Fruchtsäften und Olivenöl. Der Geschmack wird süßlicher, ohne dass Zucker zugefügt werden muss. Raffinierte Nahrungsmittel enthalten in der Regel wenig bis keine Salvestrole.

Die Forschungsgruppe von Burke und Potter ist zu dem Schluss gekommen, dass die Nahrung heute 80 bis 90% weniger Salvestrole enthält als dies vor 50 oder 100 Jahren der Fall war. Nur in biologisch angebauten, unverarbeiteten Nahrungsmitteln sind noch relevante Salvestrolmengen enthalten. Die Abnahme der schützenden Salvestrole und die Zunahme krebserregender Stoffe in der Nahrung hat möglicherweise zur Zunahme der Krebserkrankungen in den letzten Jahrzehnten beigetragen.

Also wer dann nicht sofort losrennt und Löwenzahn sucht ....
Mit begeisterten Grüßen
Dieter

Quelle: http://gesundheit.coart.de/wissenswertes/durchbruch-in-der-krebstherapie
giersch
 
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Re: Bitterstoffe+Mineralsalze drosseln den Appetit u.Heißhunger

von Brigitte Rondholz am Mi 10. Jun 2009, 11:10

giersch hat geschrieben:Liebe Brigitte,
Deinen wunderbaren Artikel über unsere geliebten Wildpflanzen möchte ich mit einem Hinweis unterstützen, der nun auch die Ungläubigen am Schlafittchen packt, nämlich an ihrer Krebsangst.



Danke, lieber Dieter, für diesen wichtigen Hinweis.
Ja, er unterstützt die Richtigkeit unseres Weges auf überzeugende Art und Weise (wir, die wir die segensreichen Auswirkungen unserer Lebensweise am eigenen Leib spüren, brauchen natürlich keine Beweise), aber für all die Skeptiker müsste es doch ein weiterer wertvoller Hinweis sein.


Bedauerlich und geradezu grotesk ist es natürlich, dass daraus wieder ein Supplement (Nahrungsergänzungsmittel) produziert wird, anstatt die wilden Pflanzen, das Gemüse aus BIO-Anbau ("Biologisch angebautes Obst und Gemüse enthalten noch Phytoalexine bzw. Salvestrole in relevanten Mengen. In konventionell angebautem und mit Pflanzenschutzmitteln behandeltem Obst und Gemüse sind die Phytoalexingehalte drastisch gesenkt"), die Knollen und Wurzeln und die Früchte mit Schale aus der Natur zu verputzen, wo die Phytoalexine (gr. phytos = Pflanze, alekein = "abwehren") , von der Pflanze produziert werden.

Phytoalexine gehören zu den sekundären Pflanzenstoffen und kommen reichlich in ALLEN Wildpflanzen vor.
(Bei den Substanzen, die als Phytoalexine wirken, handelt es sich um eine Vielzahl von Verbindungen aus diversen Stoffklassen wie z. B. Flavonoide, Terpenoide, Alkaloide, Stilbenoide, Polyacetylene, Isoflavone etc. )

Bei den Antioxidantien wie Vitamin C wissen wir schon, dass sie im Kontext von natürlichen Lebensmitteln besser wirken (ohne Nebenwirkungen!) und hier ist es natürlich genauso.

Aber Lieschen Müller und Otto Normalverbraucher, die so gerne die Produkte der Nahrungsmittelhersteller (was für ein unnützer Beruf!!) konsumieren, sollten zumindest wissen, dass die Bitterstoffe und "Salvestrole" wegen des Geschmacks, der Farbe und der "Reinheit" aus Nahrungsmitteln wie Fruchtsäften und Olivenöl von ihnen entfernt werden. Der Geschmack wird süßlicher, ohne dass Zucker zugefügt werden muss.




Und dann :
"Bis jetzt wurde in In-vitro-Untersuchungen nachgewiesen, dass Salvestrole in Tumorzellen, die aus Gehirn-, Brust-, Prostata-, Mastdarm-, Eierstock-, Hoden- und Lungenkrebsgeschwüren stammen, eine Apoptose induzieren. Die Ergebnisse der ergänzenden Behandlung von Krebspatienten mit konzentrierten, salvestrolhaltigen Extrakten sind ermutigend."


Jedoch: Wie viel ermutigender sind die Heilerfolge mit der Urkost, wo all diese Stoffe von Natur aus drin sind und nicht entfernt und dann wieder hinzugefügt wurden? Ist doch eigentlich leicht zu begreifen, nicht?
Für alle, die es noch einmal schwarz auf weiß lesen wollen:
Wichtige biologische Quellen für Salvestrole:

ALLE WILDpflanzen, Blattgemüse, Artischocken, Spargel, Brunnenkresse, Rauke, alle Kohlsorten, Paprika, Avocado, Sojabohnensprossen, Wildmöhren, Sellerie, Salatgurke, Spinat, Kürbis, Zucchini, Aubergine; rote Früchte, Oliven, Johannisbeeren, Weintrauben, Äpfel, Erdbeeren, Pflaumen, Feigen, Himbeeren, Mandarinen, Orangen, Maulbeeren, Birnen, Melonen, Ananas, Mango;
Petersilie, Basilikum, Rosmarin, Thymian, Salbei, Minze, Löwenzahn, Rooibos, Wegerich, Hagebutte, Mariendistel, Weißdorn(Beeren), Kamille, Odermennig, Zitronenverbene und so weiter und so fort ...

http://www.viavitamine.de/app/urwfilter/news/do/index.html


Ick freu mir ... und nehme den Dauerregen als Segen und nicht als Plage und freue mich gleich auf meine erste Mahlzeit nach meinem etwas feuchten Urtraining


Beste Grüße und gute Wünsche - Eure Brigitte :D





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