Alle Rohköstler oder die, die es werden wollen - aber auch Gäste - können hier über diese schöne und einfache Form der Ernährung, die Urnahrung des Menschen, die vegane Frischkost, schreiben. Alle Fragen zur Urkost/Urmethodik werden hier besprochen, aber auch alle anderen Themen rund um diese schöne, gesunde und lustvolle Lebensweise werden hier anschaulich und informativ diskutiert. Alle Tierrechtsfragen sollen zur Sprache kommen. Wir sind selbstverständlich gegen sämtliche Tierversuche. Weitere Themen: Impf-Aufklärung, gesundheitliche Eigenverantwortung, alle Irrungen und Wirrungen der heutigen Schulmedizin, Alternativen zur pharmazeutischen Medizin (z.B. zur Frauenzerstörungs"PILLE", oder Hormonersatztherapien"), natürliche Empfängnisregelungen (NER), natürliche Geburten, überhaupt der natürliche Umgang mit Kindern: Stillen, Tragen, Familienbett. Auch alle Fragen zur Erhaltung unserer Mitwelt sind uns sehr willkommen. Beleidigungen werden kommentarlos gelöscht. Ein liebevoller und respektvoller Umgangston ist erwünscht. Viel Freude am Austausch!
]Einem englischen Forscherteam ist jetzt ein echter Durchbruch gelungen in der Krebstherapie und -vorbeugung. Bisher war das Problem, dass man nur Stoffe kannte, die nicht nur die Krebszelle schädigen, sondern gesunde Zellen gleichermaßen. Nun haben die Forscher natürliche Substanzen entdeckt, die von einem Enzym (Werkzeugstoff) mit der Bezeichnung CYP1B1, das nur in Krebszellen vorkommt, "scharfgemacht" werden und anschließend zum Absterben der Krebszelle führen! Diesen neu entdeckten Natursubstanzen hat man den Namen "Salvestrole" gegeben.
.Die Salvestrole gehören zu den Phytoalexinen, Verbindungen, die eine Pflanze bildet, um sich vor Stressfaktoren wie Schimmelpilzen, Viren, Bakterien, UV-Licht und Insekten zu schützen. Beim Menschen wirken Salvestrole krebshemmend: Tumorzellen sterben ab, während gesunde Zellen unbehelligt bleiben. Salvestrole sind bitter und treten in relevanten Mengen nur in biologisch angebautem Gemüse, Früchten und Gewürzkräutern auf. Personen, die Bio-Produkte verwenden, sind gegen verschiedene Krebsformen wahrscheinlich besser geschützt als Personen, die sich für die konventionellen Produkte entscheiden
Potter und Burke fragten sich, ob vielleicht auch in der Nahrung ähnliche Verbindungen vorkommen, die von CYP1B1 zu zytotoxischen Stoffen aktiviert werden. Denn schätzungsweise entstehen im Körper täglich 1000 Krebszellen. Zumeist werden sie schnell und effizient abgebaut und führen nicht zur Tumorbildung. Die Frage, weshalb Menschen Krebs bekommen, sollte also besser umgekehrt gestellt werden: Weshalb bekommen Menschen keinen Krebs? Vielleicht repräsentiert das CYP1B1-Enzym einen im Verlauf der Evolution entstandenen Selbstzerstörungsmechanismus in Krebszellen (CYP-Enzyme sind so alt wie die Menschheit), um Zellen, die aus dem Ruder gelaufen sind, selektiv aus dem Weg räumen zu können. Wenn dies zutrifft, ist es eine logische Annahme, dass das CYP1B1-Enzym Bestandteile aus der Nahrung verwendet, um die Tumorzelle zur Apoptose zu zwingen und sie so ihrer Gefährlichkeit zu berauben. Dies kann eine der Möglichkeiten sein, wie Nahrungsmittel vor Krebs schützen.
Die oft bitter oder scharf schmeckenden Salvestrole gehören in jedem Fall zu den Phytoalexinen, Stoffen also, die von Pflanzen zum Schutz vor Schimmelpilzen, Bakterien, Viren, Insekten und UV-Licht produziert werden.[13] Diese Phytoalexine, die das Abwehrsystem der Pflanze darstellen, sind vornehmlich in den Schalen von Früchten, in Samen, Blättern und den äußeren Bereichen der Wurzeln zu finden: den Teilen der Pflanze, die mit dem Stressor in Berührung kommen. Je nachdem, ob eine Pflanze mit dem Stressor in Berührung kommt, enthält sie eine kleine (basale) oder größere Menge Phytoalexine. Salvestrole unterscheiden sich untereinander hinsichtlich ihrer biologischen Aktivität, biologischen Verfügbarkeit, Halbwertszeit und Wasser- bzw. Fettlöslichkeit. Sie sind natürlichen Ursprungs, für gesunde Zellen nicht toxisch und kommen in Nahrungsmitteln vor, die zur Krebsvorbeugung beitragen. Viele traditionelle Heilkräuter haben einen hohen Gehalt an Salvestrolen.
Professor Potter und seine Kollegen gelangten während ihrer Suche nach Salvestrolen zu einer interessanten Entdeckung: Der Gehalt schützender Salvestrole in frischem Gemüse, Obst und Gewürzkräutern und verarbeiteten Lebensmitteln variiert enorm. Pflanzenschutzmittel wie z.B. Fungizide haben den Salvestrolgehalt in den konventionell angebauten Gemüse- und Obstsorten drastisch gesenkt. Dies ist nicht verwunderlich, denn für die Pflanze besteht jetzt keine Notwendigkeit mehr, Phytoalexine zu bilden. Die gespritzten Lebensmittel enthalten wegen verbliebener Reste von Pflanzenschutzmitteln dagegen sogar krebserregend Stoffe. Daneben haben Pflanzenselektion und Pflanzenveredelung in den letzten fünfzig Jahren dazu geführt, dass Pflanzensorten, die von Natur aus reich an bitteren Salvestrolen sind (und daher mit weniger Pflanzenschutzmitteln gut auskommen) nicht mehr so oft angebaut werden. Die Menschen lieben den bitteren Geschmack nicht besonders und essen z.B. lieber süßlich schmeckenden Rosenkohl als Rosenkohl mit etwas bitterem Geschmack. Die Menschen bevorzugen ebenso Obst- und Gemüsesorten mit einheitlicher Größe, Farbe und Form gegenüber älteren Sorten und weniger ansehnlichen Exemplaren, die mehr Salvestrole enthalten.
Die Nahrungsmittelhersteller entfernen Salvestrole wegen des Geschmacks, der Farbe und der "Reinheit" aus Nahrungsmitteln wie Fruchtsäften und Olivenöl. Der Geschmack wird süßlicher, ohne dass Zucker zugefügt werden muss. Raffinierte Nahrungsmittel enthalten in der Regel wenig bis keine Salvestrole.
Die Forschungsgruppe von Burke und Potter ist zu dem Schluss gekommen, dass die Nahrung heute 80 bis 90% weniger Salvestrole enthält als dies vor 50 oder 100 Jahren der Fall war. Nur in biologisch angebauten, unverarbeiteten Nahrungsmitteln sind noch relevante Salvestrolmengen enthalten. Die Abnahme der schützenden Salvestrole und die Zunahme krebserregender Stoffe in der Nahrung hat möglicherweise zur Zunahme der Krebserkrankungen in den letzten Jahrzehnten beigetragen.
giersch hat geschrieben:Liebe Brigitte,
Deinen wunderbaren Artikel über unsere geliebten Wildpflanzen möchte ich mit einem Hinweis unterstützen, der nun auch die Ungläubigen am Schlafittchen packt, nämlich an ihrer Krebsangst.
KEIMBLATT ÖKODORF
Friedfertigkeit, Nachhaltigkeit, Selbstentfaltung