anspruchslose wildies für den lichtarmen hinterhof

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anspruchslose wildies für den lichtarmen hinterhof

von miniMaxi am Dienstag 17. April 2012, 12:20

hi,
bei meinem netten arbeitgeber gibts einen kleinen hinterhof, der bis jetzt noch vollständig mit platten ausgelegt ist.
nun hab ich ihn so weit, dass ich etwas anpflanzen kann/ soll, damit es dort etwas grüner wird.
ich würde mich dann um die pflanzen kümmern.
morgens gibts in der agentur sogar frisch gepresste säfte/ smoothies und es wäre natürlich toll, wenn die pflanzen essbar wären.
des weiteren sollten sie recht anspruchslos sein (ich kann sie nur ca 3 mal die woche gießen und richtig sonne kommt leider auch nicht dorthin)
und es wäre natürlich toll, wenn sie auch noch ein bisschen hübsch wären.
der hinterhof ist recht klein, die platten würden wir dann teilweise entfernen und aussähen/ anpflanzen.
ich weiß allerdings auch nicht genau, wie die bodenbeschaffenheit so ist...
was gäbs denn da so? und hättet ihr sonst noch tips zum anpflanzen etc?

alles liebe,
minimaxi
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miniMaxi
 
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Re: anspruchslose wildies für den lichtarmen hinterhof

von Béla Bartok am Donnerstag 19. April 2012, 12:48

Ich würde ein bisschen im Sinne deines Arbeitgebers nett anzuschauende Stauden pflanzen und dazwischen hübsch anzusehende Wildkräuter, wie z. B. das sehr hübsche und gesunde Lungenkraut, der (Arznei)Beinwell, die Knoblauchrauke, Bärlauch, den hübschen Gundermann, das total hübsche und sich als Teppich ausbreitende Scharbockskraut (schöner Bodendecker), den filigranen Waldmeister... halt je nach Lichteinfall und Bodenbeschaffenheit. Die eben aufgezählten Wildis sind wirklich sehr hübsch und werden nicht gleich als "Unkräuter" angesehen und man kann sie mit aufmerksamen Blick in Wäldern und an Waldrandgebieten, an Auen und Gräben finden. Weiter würde ich dann noch versuchen, den Giersch dort unterzubringen, weil ich finde, dass auch er ein hübscher Bodendecker ist und ich ein absoluter Gierschfan bin. Ein Großteil der Wildkräuter fliegt wahrscheinlich von alleine ein, wie z. B. der Löwenzahn und auch der Spitz- und Breitwegerich. Das würde ich natürlich begrüßen und falls das deinem Arbeitgeber missfällt, würde ich ihm die Vorzüge eines gemischten Wildkräutergartens, der sich selbst nährt und gesund erhält, erklären und auch, wie gesund die Pflanzen sind.

Um die Erde unter den Platten ein wenig aufzuwerten, würde ich die oben genannten Wildpflanzen einfach recht großzügig aus der Erde ausstechen, so dass genügend der gewohnten Erde mit in den Hinterhof kommt.
Herzlichst,
Béla Bartok

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